bwLSDF: Large-Scale Data Facility

  • Mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg wird im Projekt bwLSDF eine Erweiterung der Large Scale Data Facility zur Datenspeicherung für die Baden-Württembergischen Hochschulen entwickelt und exemplarisch umgesetzt. Das Projekt baut dabei auf dem Konzept zur „Datenspeicherung im Rahmen einer Large Scale Data Facility (LSDF) für die Baden-Württembergischen Hochschulen" vom Juni 2010 auf. Gegenüber dem genannten Konzept enthält das bwLSDF Projekt eine Erweiterungskonzeption in zwei Bereichen:

    • Erweiterung des aktuellen Ansatzes um flexible Zugriffsverfahren auf den Überlaufspeicher:
      Evaluierung von technischen Speicherzugriffsverfahren, die die Einsatzmöglichkeiten der LSDF als Überlaufspeicher für die Universitäten verbessern, die Anbindung an nutzende Systeme flexibilisieren, die Übertragungsleistung optimieren sowie die Verfügbarkeit und Stabilität erhöhen.

    • Erweiterung des LSDF-Konzepts um den Dienst „Virtuelle Fileserver":
      Die Bereitstellung von virtuellen Fileservern auf der Basis von LSDF des KIT und weiterer Anbieter (Universitäten, Technische Hochschulen), ergänzend zur bestehenden Funktionalität als Überlaufspeicher für wissenschaftliche Massendaten.
  • Beide Ansätze bilden Erweiterungen des Zugriffs auf die LSDF bzw. eine neue Art von verteilten Datenservices der baden-württembergischen Universitäten für die Hochschulen im Land. Sie ermöglichen eine für die Benutzer transparente und ubiquitäre Bereitstellung von Speicher-Ressourcen über das bestehende Landeshochschulnetz. Im Rahmen des Vorhabens soll die Nutzung der bestehenden Infrastruktur der LSDF auf weitere Hochschulstandorte ausgedehnt und so als Landesdienst weiter ausgebaut werden.

Ansprechpartner: Sebastian Rieger, KIT