bwCloud SCOPE – Science, Operations and Education

Ausgangslage / Motivation

bwCloud SCOPE hat zum einen zum Ziel die Infrastruktur, die im Rahmen von „bwCloud: Standortübergreifende Servervirtualisierung“ aufgebaut und installiert wurde und die damit verbundenen Prozesse weiterzuentwickeln und auszubauen. Dies bedeutet, diese Strukturen und Prozesse entsprechend zu einem standortübergreifenden Betriebsmodell zu verstetigen, sodass eine Transformation von einem Landesprojekt hin zu einem Landesdienst mit entsprechenden Eigenschaften wie Stabilität, Verlässlichkeit und Kontinuität erfolgreich umgesetzt wird und damit einer stetig wachsenden Nutzerschaft zur Verfügung steht. Die Transformation des Projektes in einen nachhaltigen Landesdienst umfasst drei wesentliche Aufgabenbereiche

  • Aufbau eines landesweiten Dienstes, inklusive aller notwendigen Prozesse und Verfahren zur Steuerung und Weiterentwicklung des Landesdienstes,
  • Ausbau der technischen Infrastruktur basierend auf den Anforderungen und Bedürfnissen der Nutzergruppen und
  • Weiterentwicklung der Projektorganisation und “Dienst-Vorläuferstrukturen” hin zu einem gemeinsamen Betriebsmodell mit einer standortübergreifenden Betriebsgruppe.

Ziele

Die übergeordnete Zielsetzung des beantragten Folgeprojektes ist die Überführung des prototypischen Dienstes in einen „Landesdienst bwCloud“, mit dessen Services virtuelle Maschinen vorrangig für Studierende und Wissenschaftler innerhalb Baden-Württembergs zur Verfügung gestellt werden. Das Akronym „SCOPE“ für SCience, OPerations und Education umreißt die primären Zielgruppen, nämlich Wissenschaftler beziehungsweise Forschungsprojekte, spezifische Anwendungen in Rechenzentren oder Serviceeinrichtungen (z.B. zur Aufzeichnung von Lehrveranstaltungen) und nicht zuletzt Studierende, die z.B. im Rahmen von Studien- oder Abschlussarbeiten den Zugriff auf virtuelle Maschinen benötigen. . Im Mittelpunkt von bwCloud SCOPE steht deshalb auch die (Weiter-) Entwicklung und Umsetzung des Betriebsmodells der verteilten Cloud-Umgebung zur Realisierung des Landesdienstes bwCloud. Bezogen auf die Versorgungssituation im Land füllt die bwCloud die Lücke im Bereich der selbstorganisierten Versorgung mit Compute-Ressourcen für Studierende, Rechenzentren und Wissenschaftler. Vergleichbar mit anderen Basis-Diensten an den Landesuniversitäten und -hochschulen können Nutzer ohne direkte Interaktion mit RZ-Mitarbeitern und Dienstbetreibern ihre Bedürfnisse an Compute- und Serverkapazität decken. Die notwendigen Schritte für Registrierung, Freischaltung, Accounting und bei Bedarf Verrechnung sind so realisiert, dass sie weitgehend automatisch ablaufen und den User (und bei Bedarf die Finanzierer) geeignet über die vorgenommenen Schritte informieren. bwCloud SCOPE unterstützt diese Nutzungsszenarien und den weiteren Ausbau der Cloud-Kompetenzzentren an den Betriebsstandorten und ermöglicht sowohl den Nutzern als auch den Betreibern die Erprobung zukünftiger IT-Strategien.

Vorgehen

bwCloud fokussiert auf die IaaS Ebene und legt den Schwerpunkt auf die Versorgung mit Servern und Speicher sowie der Netzanbindungen dieser Umgebungen. Es stellt aber auch die Basis für einzelne der im Hochschulbereich genutzten Elemente der nächsthöheren Ebene (PaaS) zur Verfügung. Die konkreten Ziele des Projekts reichen von der Förderung der Kooperation und des gegenseitigen Austauschs der Rechenzentren, zuerst auf Wissens ‐ und Know‐how‐Ebene, bis hin zur praktischen Umsetzung von Prozessen wie der Verlagerung kompletter virtueller Umgebungen über mehrere Standorte hinweg. Diese Aktivitäten werden in einen neuen, gemeinsam erbrachten
Basis Dienst „Science Cloud für Baden-Württemberg“. Sie begründen eine Basis ‐ ‐Infrastruktur, die einen fexibleren Betrieb von High‐Level‐Diensten, wie Web‐Services oder E‐Mail, erlaubt. Und nicht zuletzt bildet diese Infrastruktur die Basis für a priori gemeinsam erbrachte neue Dienstleistungen. Für einen dauerhaften zentralen Betrieb als Landesdienst und als Basis für höherwertige Dienste werden Supportstrukturen und Kostenmodelle parallel mitentwickelt. Das Projekt gliedert sich zeitlich in die folgenden Aufgabengebiete, die kontinuierlich und im Sinne eines Landesdienstes erbracht werden:

  • Projektsteuerung, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Dienstentwicklung und -betrieb und
  • Inhaltliche Weiterentwicklung des Dienstes

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